Beachvolleyball
Ursprünglich aus Kalifornien stammend, ist Beach Volleyball mittlerweile auf der ganzen Welt bekannt. Aber nicht nur das: seit dem Triumphzug, der etwa in den 1920er Jahren begann, hat sich im Hinblick auf Beach Volley eine ganze Menge getan.
Schon seit Mitte 1994 ist Beach Volleyball als olympische Disziplin anerkannt. Außerdem werden bereits seit vielen Jahren in aller Herren Länder anspruchsvolle Beachball-Weltmeisterschaften ausgefochten.
Das für das Volleyball-Spiel so typische Pritschen und Baggern, gehört sowohl bei der Hallenvariante, als auch beim Beachball unbedingt dazu. Dabei ist das Spielfeld durch ein etwa mannshohes Netz (beim Herren-Beachball 2,43 Meter hoch, bei den Damen 2,24 Meter) in zwei gleich große Hälften geteilt, wobei es gemäß der Beachvolleyball Regeln das Ziel der beiden Mannschaften ist, den Ball in der jeweils gegnerischen Hälfte zu platzieren.
Zusätzlich gilt es, ohne den Einsatz von Hilfsmitteln, also allein mit den Händen, den Fäusten oder den Handgelenken zu verhindern, dass das Leder den Boden des eigenen Spielbereiches berührt. Anderenfalls erhält der Gegner einen Punkt. Außerdem ist der Einsatz von Füßen, Beinen und anderer Körperteile sowohl beim Beachvolleyball, als auch beim Hallenvolleyball strikt verboten. Wissenswert ist in diesem Zusammenhang ebenfalls, dass der Spielball höchstens drei Mal hintereinander innerhalb der Mannschaft berührt werden darf, in deren Spielbereich er sich gerade befindet. Ein Spieler darf, solange der Ball im eigenen Feld ist, mit diesem nur einmal in Berührung kommen. Anders als bei der klassischen Spielvariante, bei der sechs Spieler zu einer Mannschaft gehören, sind beim Beach Volley nur zwei Spieler im Team. Dementsprechend schnell und „schweißtreibend“ ist auch das Spiel selbst.
Ein jeder Ballwechsel startet mit dem Aufschlag, welcher von dem Spieler ausgeführt wird, der hinter der Grundlinie im rechten Bereich des Spielfeldes platziert ist. Macht die aufschlaggebende Mannschaft den Punkt, so bleibt das Aufschlagrecht auch für die Folgerunde bestehen, anderenfalls erhält die gegnerische Mannschaft den Punkt. Blockt die gegnerische Mannschaft den Aufschlagball, so wird dies bereits als erster Ballkontakt gewertet, es dürfen also nur noch zwei weitere Ballberührungen erfolgen. Bleibt der Ball hingegen länger im Besitz des jeweiligen Teams, so erhält wiederum der Gegner den Punkt.
Beim Beachvolleyball besteht das Spiel aus zwei Sätzen. In der ersten Hälfte müssen 21, in der zweiten 15 Punkte erzielt werden. Zusätzlich ist zu beachten, dass ein Satz erst dann als gewonnen betrachtet werden darf, wenn eine Mannschaft mit zwei Punkten im Vorsprung liegt. Im Übrigen erfolgt nach fünf bzw. sieben erreichten Punkten ein Seitenwechsel. In jedem Fall ist Beachvolley ein rasantes, abwechslungsreiches und überaus beliebtes Spiel – weltweit!
Wer sich weiter informieren möchte, findet auf der Internetseite http://www.beach-volleyball.de, eine Fülle von Informationen über Regeln, Spieler, Vereine, Tipps, News und Ergebnisse und anstehende Wettkämpfe.